Wasserretentionslandschaft zur Landschaftsheilung

Die Ausmaße des großen Feuers in Portugal sind wirklich erschreckend! Überall verkohlte Bäume, schwarze Erde – kaum Lebensraum mehr für Tiere und Menschen.

Die letzten Tage haben wir viel darüber nachgedacht, was der Artgerecht Hof als Brandschutz für sein Grundstück machen kann. Eines der wichtigsten Punkte ist wohl das Roden von Eukalyptusbäumen, und anschließendes Aufforsten mit heimischen Bäumen, sowie für eine vielseitige Vegetationsdecke zu sorgen, damit die Erde wieder Regenwasser aufnehmen kann. Optimal wäre es eine Wasserretentionslandschaft zu bauen, damit möglichst das gesamte Regenwasser wieder in den Boden infiltrieren kann.

 

Hast du schon einmal von einer Wasserretentionslandschaft gehört? Ich bin durch Sepp Holzer auf dieses Thema gestoßen und seither lässt es mich nicht mehr los. Es ist unglaublich interessant und bietet großes Potenzial!

Aufgrund von Abholzung, landwirtschaftlicher Übernutzung der Böden und falscher Wasserwirtschaft, kann die Erde vielerorts Wasser nicht mehr richtig aufnehmen. Die Erde ist oft nackt, hart und ungeschützt, statt von einer vielseitigen Vegetationsdecke geschützt zu sein, dadurch fließt Regenwasser oberflächlich ab.

 

Das Ziel einer Wasserretentionslandschaft ist es, möglichst das gesamte Regenwasser in den Boden infiltrieren zu lassen. Alles abfließende Wasser soll wieder Quellwasser sein.

Wasserretentionslandschaften sind also eine Art der Landschaftsheilung & Renaturierung. Gestörte Ökosysteme können durch Wasserretentionslandschaften und der dadurch wieder entstehenden Vegetationsdecke heilen. Es kann eine Balance hergestellt werden zwischen regenreichen Wintermonaten und der trockenen Sommerzeit.

Einfach genial – oder?

 

 

Der ökologische Fußabdruck

Der ökologische Fußabdruck – er zeigt auf, wie groß die Fläche auf der Erde ist, die notwendig ist, um den Lebensstil und Lebensstandard eines Menschen dauerhaft zu ermöglichen.

Die Menschheit verbraucht 50% mehr Ressourcen als verfügbar sind, dh wir benötigen mittlerweile 1,5 Planeten. Der Grund: Ressourcen werden zu schnell und zu intensiv verbraucht.

Mit dem Artgerecht Hof wollen wir unseren ökologischen Fußabdruck verkleinern. Wir wollen sehr viele Aspekte eines ganzheitlichen ökologischen und nachhaltigen Lebens verwirklichen, so natürlich und autark wie möglich.
Viel Selbstversorgung durch Permakultur, regionale Bio-Produkte, autarkes Wohnen in Gemeinschaft, Car-Sharing, weniger Konsum, gemeinschaftliche Nutzung von Alltagsgegenständen, und vieles vieles mehr! Bist du dabei?

 

Raum für Kinder

Kinder möchten tätig sein. Sie wollen arbeiten, mithelfen, ihre Umgebung aktiv mitgestalten, sie wollen kreativ sein, echte Erfahrungen sammeln, etwas erschaffen, Verantwortung übernehmen. Geben wir ihnen Raum dafür! Es lohnt sich!

Artgerechte Tierhaltung

Artgerechte Tierhaltung – ist das überhaupt möglich? Oder ist es ein Widerspruch in sich, da nur die Freiheit wirklich artgerecht ist?

Wenn ich einen Hund aus dem Tierheim hole oder ein Pony vor dem Schlachter rette, dann kann ich es leider nicht einfach in die „Freiheit“ entlassen. Aber ich kann ungewollten, ausgesetzten oder ausgenutzten Tieren einen weitestgehend artgerechten Lebensabend ermöglichen, indem ich versuche möglichst artgerechte Bedingungen zu schaffen und den Tieren mit Respekt und Achtung begegne.

Es braucht ein ganzes Dorf …

Ein Kind braucht seine Mama – ja das stimmt. Aber eigentlich braucht es noch ein ganzes Dorf hinter der Mama. Ein Kind braucht ein Umfeld mit vielen verlässlichen Bezugspersonen, die für es da sind, an deren Tätigkeiten es bei Bedarf teilnehmen kann, an deren Stärken und Schwächen, Interessen und Leidenschaften das Kind ganz individuell wachsen kann. Ein Dorf, das füreinander da ist, sich gegenseitig unterstützt, gemeinsam Projekte verwirklicht, miteinander lacht und lebt. Wäre das nicht ein optimaler Ort für ein Kind um in Geborgenheit und Vielseitigkeit aufzuwachsen?